Über uns

Rosemarie Böhm

Rosi
Rosemarie Böhm

"Ich bereue nichts in meinem Leben - außer dem, was ich nicht getan habe." Coco Chanel Zusammen mit meinem Kreativ-Partner Gerold habe ich meinen Lebensmittelpunkt in einer der schönsten Gegenden Sachsen gefunden - idyllisch und ruhig gelegen, direkt am Waldrand. Hier finde ich nicht nur Entspannung, sondern kann meiner unbändigen Kreativität freien Raum lassen.

Wenn ich als Kind von zwölf Jahren durch den Pragmatismus meiner Mutter an die Nähmaschine gesetzt wurde, um meinen drei Brüdern die Hosen zu flicken, tat ich das nur sehr ungern. Allein, meine Mutter konnte sich durch die Schwächung ihres Augenlichtes mit der Näherei und Flickerei nicht mehr beschäftigen. Mit der Zeit versuchte ich mich mehr und mehr an eigenen Kreationen, sodas die Hosenflickerei bald nur noch lästiges Nebenbei wurde. Als ich dann sogar noch die Kleider aus Kätes Schrank zu meinen eigenen tollen Sachen umschneiderte, entstand in mir eine Leidenschaft, die mich nie wieder loslassen sollte.

War es daheraus mein Wunsch, den Beruf der Damenschneiderin zu erlernen, verschlug es mich allerdings im Berufsalltag in die Gastronomie und zusätzlich als Bürokauffrau an die Tristess eines Schreibtisches. Seit Jahren bin ich nunmehr in der Präsentations- und Salesabteilung einer traditionsreichen sächsischen Porzellanmanufaktur angekommen. Eine Tätigkeit, die mir besonders grossen Spass bereitet, bin ich doch täglich gefordert und frei in meinen kreativen Entscheidungen.

Und dennoch - sehe, fühle, spüre ich die Materialien, Formen, Farben und stelle diese dann noch in Bezug zu passenden Accessoirs, modelliere ich sofort vor meinem geistigen Auge modische Kombinationen. Trendig, lebendig, pfiffig, manchmal impulsiv - sie erfindet sich täglich neu, die Welt der Mode. Und ist dann mein Bild für ein neues Stück gereift, kann ich mich dem Ruf meiner Nähmaschine einfach durch nichts mehr entziehen. Liegt das Ergebnis dann greifbar vor mir - brechen sich neue Details ihre visuelle Bahn und nach dem Versenken des letzten Fadens ist vor dem Zuschnitt eines neuen Stückes.Nun - und diesen Weg, mein Wachsen und Werden und mein Sein habe ich dann doch auch ihr zu verdanken: meiner Mutter Käte.

Schauen Sie selbst, lassen Sie sich umgarnen...

Gerold Heerklotz

Gerold
Gerold Heerklotz

Mein Name ist Gerold Heerklotz ich wohne in einem kleinen Dorf am Waldrand.

Früher als ich noch voll berufstätig war arbeitete ich mit Metall. Das hat sich nun geändert. Durch einen Zufall kam ich in den Besitz einer Drechselbank. Das ermutigte mich zu drechseln. Nach vielen üben gelang es mir auch sehr gut und meine Liebe zum Holz wurde immer intensiver. Holz- das wunderbare, natürliche Material liegt ja überall im Wald, am Straßenrand und im „Schuppen“. Die meisten kennen es als Feuerholz. Aber Achtung, es ist manchmal viel zu schade zum verbrennen.

Die Schönheit ohne die Mystik bleibt nur Oberfläche.

Ich glaube, wenn man in einer der landschaftlich schönsten Gegenden seinen Mittelpunkt gefunden hat und sich über seine private Heimstatt mit dieser Natur derart verbunden fühlt, kann man gar nicht anders, als am Werden und Wachsen dieser Natur teilzuhaben.Im spontansten Fall wirft mir ein Nachbar ein Stück Holz über den Gartenzaun und beim näheren Betrachten fühlt man die Seele dieses Holzes - die Jahre die vergingen, den Lauf der Jahreszeiten und die Kraft, die es aus den Elementen zog und in sich verewigt. Bearbeite ich dieses Stück Holz, erschliesst sich mir diese Seele - in seinen weichen Farben und in der Maserung wie ein aufgeschlagenes Buch über ein Stück meiner Heimat.

Und liest man in diesem Buch, so hat es neben der Schönheit seines Inhaltes eine gewisse Magie, etwas mystisches und dennoch lebensfrohes und lebensbejahendes in sich. In meinem langen Berufsleben hatte ich mit grossen Maschinen in der Metallbranche zu tun - heute entdecke ich die weiche und lebendige Seele der Natur bei der Bearbeitung von Holz.Und dieses kleine Stück verewigten Lebens möchte ich mit meinen Arbeiten an die Menschen weitergeben.